Benutzungsordnung der Miskolcer Stadtbibliothek und des Informationszentrums

Es wurde gemäss des Gesetzes 1997 CX. über die öffentliche Bibliotheksausstattung und die öffentliche Bildung.

Erhalter der Bibliothek:

Selbstverwaltung der Stadt Miskolc mit Komitatsrechten
H-3525 Miskolc, Városház Platz 8

Adresse der Zentralverwaltung:

Miskolcer Stadtbibliothek und Informationszentrum Nonprofit GmbH
H-3530 Miskolc, Mindszent Platz 2, Etage 2
Tel.: 46/508-726
E-Mail: info@mclib.hu
www.mclib.hu

I. Allgemeine Ordnung

  1. Die Bibliothek darf nur in angemessener Kleidung, unter Befolgung der grundlegenden hygienischen Regeln besucht werden.
  2. In die Serviceräume der Bibliothek dürfen Taschen und Manteln nicht eingebracht werden. Die Benutzung der Garderobe ist obligatorisch und kostenlos.
  3. Die Bibliothek übernimmt für die in den Taschen oder Manteln gelassenen Wertsachen keine Verantwortung.
  4. In der Bibliothek darf nicht geraucht, gegessen oder Alkohol getrunken werden.
  5. Die Benutzung von Handys ist ausschliesslich im Vorraum der Bibliothek erlaubt, wenn es die Besucher und den Ablauf der Dienstleistungen der Bibliothek nicht stört.
  6. Der Bestand und die Gebrauchsgegenstände der Bibliothek sollen beschützt werden, für die aus der Beschädigung entstandenen Schäden sollen aufgekommen werden.
  7. In die Leserräume dürfen eigene Dokumente nur nach deren Vorzeigung eingebracht werden.
  8. Von solchen Lesern, die die Ordnung der Bibiliothek stören oder die Benutzungsregeln nicht einhalten, können die Dienstleistungen vorläufig oder endgültig entzogen werden.

II. Dienstleistungen

Die kostenlosen öffentlichen Dienstleistungen können von allen, die die Benutzungsregeln auf sich verbindend anerkennen, in Anspruch genommen werden.

Kostenlose Dienstleistungen:

  • Von der Bibliothek werden die Angaben der Benutzer von kostenlosen Dienstleistungen genauso registriert, wie die von den eingeschriebenen Lesern, aber ohne Einschreibungsgebühr.
  • Es gibt Einzel- und Gruppenbesuchsmöglichkeiten, Biblothekverwendungspräsentationen und verschiedene Beschäftigungen.
  • Die Dokumente im Zeitschriftraum und im Ausleiheraum werden örtlich benutzt.
  • Informationen über den Sammelkreis und Service der Bibliothek werden veröffentlicht.
  • Informationen über den Bestand und Service anderer Bibliotheke, das Bibliothekssystem und die Kooperationsgebiete werden veröffentlicht.
  • Die Benutzung der elektronischen Kataloge (OPAC-s), die den Bibliothekbestand darstellen.

Zahlpflichtige Dienstleistungen:

  • Die Dienstleistungen, die nicht zum kostenlosen Service gehören und durch Einschreibung in die Bibliothek benutzt werden können, sind zu einer vom Erhalter bestimmten Einschreibungsgebühr gebunden.

Die aktuellen Gebühren können hier gelesen werden.

Einschreibung

Zum Bibliotheksgebrauch müssen die Leser registriert werden. Dazu müssen die folgenden Angaben angegeben werden: Name, Name der Mutter, Geburtsort und – zeit, Adresse, Nummer des Personalausweisses und des Reisepasses (aufgrund des 1997 CXL Gesetzes § 57 (1)).

Die Schüler, die eine Grund- oder Mittelschule besuchen, brauchen die schriftliche Einverständniserklärung bzw. Bürgerschaft ihrer Eltern, Pfleger oder Staatsbürger über 18 Jahre als Garanten.
Die Angaben des Garanten sollen in der „Garanterklärung” angegeben werden.
Für die Statistik braucht die Bibliothek auch die Angabe des Berufs und der Arbeitsstelle, bei Schülern und Studenten auch den Namen des Bildungsinstitutes.

Die Echtheit der Angaben soll mit Personalausweiss, Reisepass, Aufenthaltsgenehmigung oder Studentenausweiss nachweisen werden. Diese sollen auf die Aufforderung der Einrichtung vorgezeigt werden. Die in den Angaben eingetretenen Veränderungen sollen gemeldet werden.

Die Leser geben, gleichzeitig mit der Einschreibung, ihre Zustimmung dazu, dass ihre persönlichen Angaben festgesetzt und verwaltet werden. Die Bibliothek braucht die Personalangaben ausschliesslich nur für die Leserregistrierung, unbefugten Personen oder Behörden übergibt sie diese nicht.
Sollten die Leser darum bitten – wenn sie die Dienstleistungen de Bibliothek nicht mehr in Anspruch nehmen möchten -, müssen ihre Angaben gelöscht werden.
Die Einschreibegebühr ist für 12 Monate gültig. Die Berechtigung auf die Ermäßigungen sollen nachweisen werden (mit gültigem Studentenausweiss oder mit dem Aussweiss, der für die Mitarbeiter der Öffentlichen Sammlung und der Öffentlichen Bildung ausgegeben wird).

Von der Bezahlung der Einschreibungsgebühr werden befreit:

  • Kinder unter 16 Jahre
  • Erwachsene über 70 Jahre
  • Mitarbeiter der Öffentlichen Sammlung

Die Leser, die eingeschrieben sind, bekommen einen Bibliotheksausweiss, der den Identifizierungskode und den Namen des Lesers, ausserdem die Angaben der Bibliothek enthält. Verlorene Ausweisse werden gegen eine Gebühr ersetzt. Alle wegen des Verlorens entstandene Schulden belasten den Leser.

Den Bibliotheksausweiss darf nur der Eigentümer gebrauchen, sein Verloren soll sofort gemeldet werden.
Wenn man in eine Zweigbibliothek des Bibliotheknetzes eingeschrieben ist, soll er keine weiteren Gebühre in den anderen Bibliotheken bezahlen, er kann sie kostenlos besuchen, aber er bekommt in jeder Bibliothek einen anderen Ausweiss.

Ausleihe

Nur mit einem gültigen Bibliotheksausweiss kann der Leser die Ausleihe oder die Fernleihe in Anspruch nehmen.
Neue Bücher oder Dokumente dürfen nur nach der Begleichung von früheren Schulden (Dokumente, Verspätungsgebühr) ausgeliehen werden.

Die Zahl der gleichzetig ausleihbaren Dokumente in jeder Zweigbibiliothek:

  • 6 Bücher für 3 Wochen
  • Ausleihe von Schallplatten und Sprachkassetten: 8 Stücke für eine Woche
  • Tonbücher: 8 Stücke für 3 Wochen
  • Videokassetten: 3 Stücke für 3 Tage
  • Zeitungen, Tageszeitungen, Zeitschriften (die nicht archiviert werden sollen, die neuesten Nummern ausgenommen): 10 Stücke für eine Woche

(In den Bibliotheken dürfen max. 20 Dokumente ausgeliehen werden.)

Dokumente aus dem Lesesaal können in Ausnahmefällen für 2 Tage und für die Geschlossenzeit ausgeliehen werden, gegen Kaution, die der Umsatzpreis des Buches ist.

Für Dokumente, die nach dem Ablaufen des Ausleihtermins zurückgeholt werden, müssen die Leser eine Verspätungsgebühr bezahlen.

Verlängerung

Die Verlängerung des Ausleihtermins ist zweimal möglich, sowohl persönlich als auch telefonisch oder im Internet.
Die Verlängerung bei Tonbüchern, Schallplatten und Sprachkassetten ist einmal möglich.

Vormerkung

Die ausgeliehenen Dokumente können vorgemerkt werden.

Fernleihe

Wir können solche Dokumente, die im Bibliotheksbestand nicht zu finden sind, von anderen Bibliotheken bestellen, wenn die Leser uns darum bitten,. Dessen Gebühr soll vom Leser bezahlt werden. Sollte die Eigentümerbibliothek, auf die Bitte des Lesers, die Dokumente fotokopieren, dessen Kopie- und Postgebühren sollen auch vom Leser bezahlt werden.

Schadenersatz

Sollte der Leser ein Dokument verloren oder beschädigt haben, ist er verpflichtet, ein einwandfreies Exemplar derselben Werkes, mit derselber Ausgabe, der Bibliothek abzugeben. Wenn das Dokumentum unschaffbar ist, soll der Leser einen Schadenersatz bezahlen, der den aktuellen Beschaffungspreis des Dokumentes bedeutet.

Fotokopieren

Über Teile der Dokumente, die zum Bibliotheksbestand gehören, kann man Kopien machen lassen, aber dabei sollen die Autorenrechte berücksichtigt werden.

III. Die Regel der Computer- und Internetbenutzung

  1. Die Dienstleistungen können nur eingeschriebene Leser in Anspruch nehmen.
  2. Der Computergebrauch ist mit einer Klubmitgliedsgebühr oder stündlicher Vergütungsgebühr verbunden, die in jeder Zweigbibliothek bezahlt werden soll.
  3. Die Klubmitgliedsgebühr berechtigt die Leser, die Computer täglich eine Stunde lang zu benutzen.
  4. Mit dem Computer können die Leser erst dann arbeiten, wenn sie es mit der Bibliothekarin besprochen und die Bedingungen der Bibliotheksbenutzungsordnung akzeptiert haben.
  5. Die Computer dürfen ausschliesslich von den Mitarbeitern der Bibliothek eingeschaltet oder zurückgesetzt (Reset) werden.
  6. Die Leser dürfen weder die Computerprogrammeinstellungen noch die Einsstellungen des Operation-Systems verändern. Sollte man Betriebsstörungen bemerken, ist er verpflichtet, diese dem Bibliothekar zu melden.
  7. Die Leser dürfen keine Softwareprogramme auf die in der Bibliothek gebrauchten Computer hochladen, und müssen die vom Internet heruntergeladenen Dateie sofort löschen. Die Leser sollen auf die Autorenrechte und andere License-Vorschreibungen achten.
  8. Homepages, die aggressive oder pornografische Inhalte enthalten, dürfen nicht besucht werden, Inhalte dürfen davon nicht heruntergeladen werden.
  9. Bei einem Computer darf nur vom Bibliothekar bestimmte Anzahl von Personen gleichzeitig arbeiten.

Preise und Gebührensätze

Die folgenden Preise sind vom 1. Januar 2011 gültig.

Einschreibung:

Für Benutzer unter 16 und über 70 Jahren, Fachmitarbeiter der öffentlichen Bildung und der Volkssammlung, Seh- und Hörbehinderte: kostenlos
Für Schüler und Studenten über 16 Jahren, Pädagogen, Rentner unter 70 Jahren: 400 HUF pro Jahr
Für Erwachsene: 800 HUF pro Jahr

Computer- und Internetbenutzung

Internetklub Mitgliedsgebühr (je nach Bibliotheken) 1000 HUF pro Jahr / 500 HUF pro Halbahr
Computerbenutzung 100 HUF pro Stunde

Fernleihe

Gebühr für Fernleihe
Die Zusendungskosten des ursprünglichen Dokumentes und die Gebühr des Fotokopierens sollen vom Leser übernommen werden.

Ersetzung von verlorenen Dokumenten

Schadenersatz
Die allfällige Anschaffungsgebühr des Dokumentes oder eine Kopie derselben Ausgabe in Bindung bzw. deren Gebühr.

Servicegebühren

Ersatz vom verlorenen Bibliotheksausweisses 100 HUF pro Stück
Zeitschrift-Abonnement 500 HUF pro Halbjahr
Musikalien-Service 500 HUF pro Jahr
Videoklub Mitgliedsgebühr 500 HUf pro Jahr
Drucken (schwarzweiss) 30 HUF pro Seite / (farbig) 100 HUF pro Seite
Scannen (Bild, gedruckte Materialien) 50 HUF pro Seite
Fotokopieren (A/4 einseitig/zweiseitig) 10/15 HUF pro Seite / (A/3 einseitig/zweiseitig) 15/25 HUF pro Seite
Ausleihe von Depotsbüchern und – dokumenten
Für eine Kalkulation: die Umsatzgebühr des Buches soll hinterlegt werden
Garderobe kostenlos

Versäumnisgebühre: 10 HUF pro Dokument pro Tag (+Postgebühren)